Bundesweite Krebsregisterdaten zeigen erste positive Effekte des neuen Gebärmutterhalskrebs-Screenings
Neue Analyse der deutschen Krebsregister weist auf verbesserte Früherkennung und einen Rückgang invasiver Adenokarzinome hin.
Lübeck, 20.08.2026 – Das im Jahr 2020 eingeführte organisierte Früherkennungsprogramm für Gebärmutterhalskrebs zeigt erste positive Auswirkungen: Eine bundesweite Auswertung der deutschen Krebsregister weist darauf hin, dass Vorstufen von Adenokarzinomen des Gebärmutterhalses seit Einführung des kombinierten HPV- und Pap-Tests deutlich häufiger erkannt werden. Gleichzeitig deuten die Daten auf einen Rückgang invasiver Adenokarzinome bei Frauen ab 35 Jahren hin. Die Ergebnisse wurden im „Deutschen Ärzteblatt International‟ veröffentlicht.
